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Derby in DOŽ11

"11.02.2011
Derby-Nachlese
Eine Woche ist nun vergangen seit dem glücklichen und scherzhaft viel zitiertem 0: Neuer.
Ein Punkt aus der verbotenen Stadt mitzunehmen war unter diesen Umständen wöhl mehr als zufriedenstellend. Hauptsache nicht das zweite Derby verloren - DANK MANU! - 

Die Mannschaft machte in der ersten Halbzeit einen verunsicherten Eindruck, und schon nach den ersten Minuten, musste man als Schalker das ein oder adnere Mal die Hände über den Kopf zusammen schlagen - Dat ganze Ding hätte gut und gerne auch 3 oder sogar gar 4:0 gegen uns laufen können. Aber der Sturmlauf fand halt immer bei Manu ein Ende. OK, ein wenig Glück war auch dabei, aber wie auch immer.
In der zweiten Hälfte spürte man dann doch einen Hauch von Aufbäumen unserer Blauen, jedoch war unsere Truppe irgendwie immer einen Schritt langsamer.
Dat Spiel der schwach Gelben wirkte spritziger und einfallsreicher.

Der Mitgereiste Anhang war natürlich von Anfang an Derby-typisch gut motiviert, und legte schon vor Spielbeginn gut los. Auch wenn es diesmal weniger Blaue in das Feindesland zog, war die Stimmung recht gut. Unterstützt von 40+ Freunden der UGE aus Skopje und einigen Clubberern konnte die Nordkurve Schalke durchaus überzeugen. Selbst als die Stimmung, spielbedingt abzuflachen drohte, konnte der Oberrang gute Akzente setzen, welche sich auf die komplette Anhängerschaft übertrug, und man insgesamt einen akzeptablen Auftritt in der Wellblechhütte ablieferte.
Die Gegenseite gab ein gewohntes Bild ab, und konnte nur selten lautstark vernommen werden.

Aber warum auch im Stadion mit Extase glänzen, wenn man ja schon vor dem Spiel aus der Anonymität der Masse, und im Schutz der Dunkelheit, sowie gut gesicherten Absperrungen, Flaschen, Böller und andere Gegenstände auf die eintreffenden Schalker schmeißen kann. Ein bekanntes erbärmliches Bild was diese Fan-Szene von sich gegeben hat.

Auch wenn es mittlerweile eine offizielle Entschuldigung seitens der Einsatzleitung der Polizei gegeben hat, fragt man sich dennoch, warum man es einfach nicht hinbekommt, in Doof-Town für die Sicherheit der Gästefans zu sorgen, obwohl man immer von einem Großaufgebot und gutausgeklügelten Sicherheitskonzepten hört.
Es ist ein Unding, dass man, angekommen am Anal-Iduna-Park erst zusammengepfercht im Gänsemarsch von der Staatsmacht begleitet wird und sich machtlos einem Flaschenhagel aussetzen lassen muss, während dat Dreckspack zwar durch Absperrungen abgtrennt aber von der Polizei stellenweise unbewacht munter weiter Gegenstände in die Masse schmeißen kann. Schalker, die den "polizeichlichen Weg" verlassen wollten, um den Bomberdements zu entfliehen, wurden dann noch zum Dank geknüppelt oder mit Pfefferspray wieder in den Flaschenhagel zurückgetrieben.
Und wenige Meter weiter treffen dann doch wieder beide Fangruppen aufeinander und können sich komplett frei bewegen. Unglaublich!!

Nach dem Spiel folgt dann die nächste super ausgeklügelte Sicherheitstaktik:
Als dann nach einer Blocksperre für die Stehplatzbereiche der Weg frei sein sollte um sicher aus dem Stadion zu gelangen, wird tatsächlich EIN Tor für Tausende Schalker geöffnet, die dann auf eine Kette von Polizeiwagen treffen. Vorne kommt man nicht weiter,von hinten drücken die Massen - Zustände, die an Duisburg erinnerten.
Aus der Enge entkommen, treffen dann aber auch hier wieder beide Fanlager aufeinander.
Kompliment für dieses Sicherheitskonzept!!

Wenigstens etwas Genugtuung aus unserer Sicht gab es dann doch noch auf dem Weg zu den Bahnen Richtung HBF. Eine Gruppe von ca 20-30 scheinbar sportlich orientierter Borussen positionierte sich am Rande der Tunnel zu den Bahnen und pöpelte und drohte in Richtung der abreisenden Schalker. Mit der Gegenwehr unseres kleinen 8 Mann-Haufens schienen die Jungs allerdings gar nicht gerechnet zu haben. Das Arsenal an Flaschen und Böller war scheinbar auch aufgebraucht und so wurde die Bande kurzer Hand etwas zurecht gestutzt. Und als sich auch noch weitere Schalker entgegenstellten, flüchteten die meisten über den kleinen Wall, oder versteckte sich hinter den heraneilenden Cops, die auch hier wieder einen völlig planlosen Eindruck machten.

Die Abreise gestaltete sich dann auch noch etwas komplizierter als nötig, da der Ordnungsdienst der Bahn und die Polizei untereinander Kommunikationsschwierigkeiten hatten, und einige Schalker auf die falsche Seite des Tunnels geleitet worden sind. Auch hier trafen wir wieder mit der Gegenseite aufeinander und die Staatsmacht konnte ihre Planlosigkeit ein letztes mal unter Beweis stellen.

Der Rest der Heimreise verlief ereignislos. Angekommen in GE traf man dann noch auf einige SV´ler und man ließ den Abend bei Bier und Pernod ausklingen.

Auch wenn für uns die Reise ins Feindesland weitesgehend gut ausgegangen ist, gab es dennoch zahlreiche Verletzte auf Schalker Seite. Der abschließende Polizeibericht ist eine Schande und an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. - Aber nun gut - Das nächste Derby wird kommen -

Jetzt steht erstmal Freiburg vor der Tür - Hier wird es sicherlich ruhiger zugehen und man kann sich wieder auf das wesentliche sportliche konzentrieren.
Man kann nur hoffen, dass nach den ganzen Diskussionen rund um die Mannschaft und um Felix Magath, langsam wieder etwas Ruhe einkehrt und morgen 3 wichtige Punkte eingefahren werden können. Wieder keine leichte Aufgabe, wenn man auf die Tabelle schaut, wo der SC auf einem 6. PLatz steht.
Deswegen heißt es auch morgen wieder:

KÄMPFEN und SIEGEN

Glück auf und ROCK ´N´ ROLL

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