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Berlin

UGE & Freunde unterwegs - Berlinüberfall 2008+01

Ultras Gelsenkirchen haben zum letzten Auswärtsspiel noch mal richtig tief in die Organisations-Trick-Kiste gegriffen.
So wurde eigens für das Spiel in Berlin ein Sonderzug gechartert. Unter dem Motto UGE & Freunde unterwegs kamen Mitglieder
des Supporter Clubs, Chaos N5, Fan-Ini, Traditionsvetaranen, Unna 87, BPÜ, sowie einige unorganisierte Fans zusammen.
Von vorne weg möchten wir den Ultras Gelsenkirchen und allen Helfern ein riesen Lob, für die astreine Organisation aussprechen.
Der Plan andere Fan-Gruppierungen näher kennenzulernen ging voll auf. So sah man während über der ganzen Tour Leute aus verschiedensten
Gruppierungen zusammen beim Bierchen (zu wirklich fairen Preisen), oder auch bei intensiven Gesprächen. Auch wenn es nur ein erster kleiner
Schritt war, wäre es wünschenswert solche Aktionen öfter hinzubekommen, denn so könnte man bald durchaus wieder von einer gesunden Fan-Szene auf Schalke sprechen.
Man hat gesehen was möglich ist, und sollte auch in der nächsten Saison wieder daran anknüpfen.
BPÜ bietet hiermit auf jeden Fall für die nächste Aktion in dieser Richtung tatkräftige Unterstützung an.
(Ansprechpartner sollten bekannt sein)
WIR SIND SCHALKE - Glück Auf und rock ´n´ roll

GE-Ückendorf; Sa, 16.5.08+01; 5.30 Uhr:
Ausnahmnsweise war das schellen des Weckers an diesem Morgen nicht so penetrant und ungewünscht, wie an so manch normalen Wochentagen.
Das Aufstehen viel leicht, der Kopf tat nicht weh und ich war genz anders wie noch ein paar Tage zuvor völlig motiviert.
Selbst die obligatorische Verabschiedung von der besseren Hälfte viel diesmal etwas entspannter und ausführlicher aus.
So wurden dem sonst etwas plump wirkenden "Bis die Tage" noch die magischen 3 Wörter hinzugefügt.
Unter meinem persönlichen Motto "Nur der S04 - is dat klar??!! (ob dat klar is??) ging es dann rüber zum Member Manu. Taxi-Kutsche bestellt,
n paar Bier und etwas Zaubertrank eingepackt und ab dafür.
Leider war es nur eine Hand voll BPÜ´ler die sich an diesem Morgen am HBF einfanden um gemeinsam den Sonderzug zu entern. Ein Zustand, der in letzter Zeit
abgesehen von unserer Club-Tour nach München viel zu oft vorkommt und über den in nächster Zeit etwas intensiver gesprochen werden muss.
Trotzdem war die Stimmung gut und man machte sich erwartungsvoll mit über 700 Gleichgesinnten (ohne Team Green) auf den Weg in die Hauptstadt.
Die Stimmung im Zug stieg Stunde um Stunde an. Ganz gleich ob in einen der zwei Partywagons, oder in den einzelnen Abteilen. Party in Blau & Weiß!
So muss es sein, und so solls auch wieder viel öfter sein.
Die Ankunft in Spandau war dann nicht mehr ganz so harmonisch, denn die mit etwas Pyrotechnisch untermalte Einfahrt, wurde vom Team Green/Black,
als Aufforderung zum Tanz wahrgenommen. So nutzen einige Staatsdiener die Möglichkeit noch vom 1.Mai aufgewärmten Knüppel zu schwingen.
Stellenweise wieder sehr überzogene Aktivitäten seitens dieser Subkulturen, konnten an einigen Stellen registriert werden.Dies zog sich über den gesamten Aufenthalt
in Berlin fort.

 Am Biergarten in Stadionnähe traf man dann kurzvor Anpfiff noch auf ein paar vereinzelte Ostberliner, die uns zwar auch nicht unbedingt wohlgesonnen waren,
aber an diesem tage keinerlei Ambitionen zeigten sich körperlich zu betätigen. Vielmehr wünschten sie uns Glück fürs Spiel und den Herthanern die Pest und
noch so einiges andere an den Hals.
Auf dem Weg Richtung Stadion gefiel mir besonders der Konter auf Herthas "Hey, das geht ab..."
und ich meine nicht die Borussen-("Wir versauen euch die Meisterschaft")-Version!!!

Die Athmospäre im ausverkauften Rund war sehr gut, und der Blau Weiße Pöbel konnte, dafür dass es um nichts mehr für uns ging von Anfang an, mit einem guten Support überzeugen.
Die Berliner überzeugten lediglich mit dem Intro, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.
(KÄMPFE, KÄMPFE, alle Spiele, daß zum Ziele Siege bleiben, die am Ende das Kapitel magischer Momente schreiben) - Fotos kommen noch.
Der Kick aufn Rasen war ziemlich bescheiden. Schalke wollte nicht, Berlin konnte nicht. So kann man es eventuell beschreiben.
So blieb es am Ende auch bei einem müden 0:0, bei dem Herthas Ambitionen auf die Schale nicht zu erkennen waren, weshalb es am Ende auch zurecht hieß:
"Nur die Schale, nur die Schale, nur die Schale, kriegt ihr nicht!!"

Auf dem Rückweg zum Bahnhof nach Spandau machten dann noch einige Leute erneute Bekanntschaft mit Lakritze und Pfeffer-Zeugs, weshalb man nicht wenige Schalker sah, die sich die Augen,
ordentlich mit Wasser ausspülen mussten.
Nach einigen Scharmützeln mit ein paar aufmüpfigen Herthanern, sowie ein paar mehreren uniformierten, ging es dann gegen 19.40 Uhr mit dem Sonderzug zurück Richtung Heimat.
Auch hier, war die Stimmung mehr als ordentlich und man knüpfte daran an, wo man beim der Ankunft in Spandau stehen geblieben war.
Kurz vor Lüdenscheid-Nord hofften einige zwar noch auf etwas Ausgleichssport, aber die Gegenseite vergnügte sich zu diesem Zeitpunkt bei ihren neuen Freunden in Bochum
und war zu keinerlei Informationsaustausch bereit.
So erreichten wir gegen 0.30 Uhr GE, wo man lange auf ein Gefährt Richtung Ückendorf warten musste.
Als Fazit bleibt zu sagen, dass man gemeinsam einiges erreichen kann, wenn man an einen Strang zieht. Das hat die Fahrt nach Berlin defintiv gezeigt.
Nun gilt es diese positiven Erkenntnisse mitzunehmen in die Sommerpause, und in der neuen Saison wieder eine geschlossenere, gesundere und aktivere Schalker Fan-Szene zu presentieren.
In diesem Sinne: 
WIR SIND SCHALKE - Glück Auf und rock ´n´ roll.

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